Ich habe es aufgegeben, den Menschen als intelligentes Wesen zu sehen

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Diese Woche habe ich in meinen Social-Media-Kanälen mal wieder nachgesehen ob etwas Wesentliches für mich dabei war. Dabei ist mir nochmal bewusst geworden, dass der Entschluss – mich ab jetzt in den Sozialen Medien mehr und mehr zurückzuziehen und auf’s Bloggen zu konzentrieren – der Richtige war.

Es waren zwar auch nützliche Informationen dabei, aber der größte Teil war einfach nur – höflich ausgedrückt – „zum Kopfschütteln“. Da zweifelt man an der Menschheit.

Also werde ich nur noch die „Rheinhausen“-Seiten und –Gruppen im Auge behalten und mit Content füttern. Meine persönlichen Profile und Seiten bei Twitter, Facebook, Instagram und Goggle+ ruhen dagegen. Nur (m)ein Feed-Reader bleibt die Nr. 1 meiner Informationsquellen.

Wartezimmerfussbodengalerie

Wartezimmerfussböden
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Was macht man so den lieben langen Tag als arbeitsloser Privatier? Man rennt von Arzt zu Arzt um Leute zu beobachten und Wartezimmerfussböden zu fotografieren. Und diese Fotos müssen bearbeitet und aufbereitet werden.

Deshalb habe ich eine Dielenwand in meiner Kemenate als Galerie gestaltet. Die Bilder werden alle paar Monate gewechselt, so dass die Wand immer eine andere Ausstellung zeigt. Zurzeit hängen dort die mühsam gesammelten Werke der von mir schon besuchten Wartezimmerfussböden. *

* Kann Spuren von Ironie enthalten

Abenteuer Bus fahren

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Arbeit und Arztbesuche sind bekanntlich nicht so angenehm. Aber beides muss wohl sein. Und zurzeit häufen sich bei mir die Arzttermine.

Manchmal sind solche Termine nicht im Heimatkaff sondern in Nachbardorf. Dort ist es mit dem Parken nicht so dolle, so dass ich dann meist den Bus nehme. Gottseidank zu einer Zeit, wo die Schüler schon in der Schule sind und nicht mehr mit dem Bus fahren müssen. So eine Busfahrt über’s Land ist schon eine Himmelfahrt. An jeder dritten Mülltonne ist eine Haltestelle. Trotzdem ist es angenehmer statt das Auto, den Bus zu nehmen. Vor allen Dingen, wenn die Haltestelle nur ein paar 100 Meter von zu Hause bzw. von der Arztpraxis entfernt ist.

Und heute war ich dann zur Blutabnahme beim Hausarzt meines geringsten Misstrauens. Natürlich ist bei solchen Terminen immer Regenwetter. Im Labor war das volle Programm angesagt – sieben Röhrchen. Als ich mich danach an der Rezeption zum EKG anmeldete, erzählte ich so nebenbei, dass ich heute noch nicht gefrühstückt und noch keinen Kaffee hatte. Es hat genutzt, ich kam ziemlich schnell dran. Auf dem Rückweg war ich dann flugs noch zur Bäckerei um mir knusprige Brötchen zu holen. Zuhause habe ich erst mal Kaffee gekocht und gemütlich gefrühstückt. Der Regen hörte auf und der Himmel zeigte zögerlich einige blaue Flecken zwischen dem Wintergrau – der Tag kann beginnen.

Winterzeit – Eintopfzeit

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Mein Rezept für Möhren durcheinander

Zutaten (für 4 Personen)

750 g Möhren
4 große Kartoffeln
2 Zwiebeln
4 Mettwürstchen
durchwachsen Speck
Butter, Pfeffer, Salz

Zubereitung

Das Gemüse schälen. Möhren in Scheiben, Kartoffeln und Zwiebeln in Würfel schneiden. Alles zusammen mit den Mettwürstchen in einen großen Topf geben, salzen und mit Wasser aufgießen. Alles ca. 20 Minuten kochen, bis die Möhren die gewünschte Konsistenz (bissfest bis weich) erreicht haben. Nach dem Kochen die Mettwürstchen herausnehmen, den Topf abgießen und mit dem Kartoffelstampfer so zerkleinern, dass noch einige Möhren und Kartoffeln stückig sind. Den durchwachsenen Speck in kleine Würfel schneiden und in der Pfanne auslassen. Den Eintopf mit Butter, Salz und Pfeffer abschmecken und den ausgelassenen Speck unterrühren.