Ostergedanken

Zu Zeiten der Corona Pandemie bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als manche Dinge zu akzeptieren, wie sie sind.

Was kann ich daran ändern, wenn sich die Politik dem Druck des Kapitalismus beugt und das wirtschaftliche und öffentliche Leben zu schnell wieder hochfährt und damit mehr schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankungen fördert, die unser Gesundheitssystem zusammenbrechen lässt? Ich kann nichts dafür und ich kann es auch nicht ändern. Ich kann auch nicht verhindern, selber krank zu werden (und evtl. zu sterben) oder andere anzustecken (und evtl. zu töten). Ich kann nur Abstand halten und nach Möglichkeit zuhause bleiben. Mehr geht nicht.

Festplatten-Fundstücke

Da ich zurzeit wegen der Corona-Pandemie überwiegen zuhause bin, habe ich mal in meinen alten PC-Dateien gestöbert. Dort entdeckte ich einen Screenshot meiner allererster selbstgebauter Hompage.

Screenshot (2002) w-g-jahn.de

Meine zweite selbstgebaute Webseite war dann das Projekt „Alltag in der 1er-WG”. Die Idee zu diesem Projekt ist entstanden, als ich feststellte, dass es viele Menschen gibt, die in einer sogenannten „1er-WG” leben.

Im Internet fand ich bei meinen Recherchen zu diesem Thema überwiegend Sex-Angebote, Wohnungsanzeigen, Partnerbörsen und juristische Informationen. Ich suchte jedoch ganz die banalen Dinge des Alleinlebens. Da es diese ganz banalen Dinge noch nicht im Netz gab, habe ich sie einfach aus meiner damaligen Sicht niedergeschrieben und veröffentlicht.

Screenshot (2002) 1er-wg.de

Die Texte dieser Webseite – die zuerst unter »quodlibet.info« und später unter »1er-WG.de« im Web zu finden waren, habe ich in meinen alten Dateien entdeckt und eine Webseite mit den alten Inhalten gebastelt. Beim Lesen dieser damals geschriebenen Texte stellte ich fest, dass der Inhalt dieser Texte immer noch topaktuell ist.

Die Reproduktion dieses Webprojekts aus dem Jahr 2002 ist hier zu finden.

Corona-Pandemie

(C) ollerosel.de

Mittlerweile empfehlen manche Virologen in der jetzigen Corona-Pandemie, dass man in der Öffentlichkeit (besonders in geschlossenen Räumen wie Supermärkten etc.) Atem(schutz)masken tragen soll. Es besteht allerdings das Problem, dass keine derartigen Masken mehr erhältlich sind. Selbst Krankenhäuser und Ärzte haben Schwierigkeiten Schutzmaterial zu bekommen.

Damit ich nächste Woche mit einem etwas beruhigterem Gefühl einkaufen gehen kann, habe ich mir heute eine Atem(schutz)maske genäht.

Da ich keine Nähmaschine besitze, musste ich die Maske von Hand nähen. Das Material (Baumwolltaschentuch, Schlüpfergummi, Draht und Nähzeug) habe ich gottseidank in meinem gut organisierten Haushalt vorrätig.

Die Nähanleitung für diesen Behelfs-Mund-Nasen-Schutz (© Stadt Essen – Feuerwehr Essen – Jörg Spors) als PDF-File gibt es ► hier