Leistungsschutzrecht stoppen

Angeregt durch einen Blogpost bei dem Blogger-Kollegen Nicht Spurlos werden in diesem Blog ab heute alle Links zu Presseverlagen wegen des geplanten Leistungsschutzrecht zunächst auf LEISTUNGSSCHUTZRECHT STOPPEN! umgeleitet, um schon jetzt die Folgen dieses Gesetzes deutlich zu machen. Erst mit einem zweiten Klick gelangt man dann zur Original-Zielseite.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Nein danke, ich will die BILD nicht

Nein danke, ich will die BILD nicht, auch nicht umsonst! Deswegen habe ich ebenfalls (so wie 120.000 andere auch) Widerspruch gegen die kostenlose Verteilung der BILD-Sonderausgabe am 23.06.2012 beim Axel-Springer-Konzern eingelegt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben Ihren Werbekunden angekündigt, am 23.06.2012 die von Ihnen verlegte BILD-Zeitung in einer Sonderausgabe an alle Haushalte in Deutschland zu verschenken. Ich möchte die BILD-Zeitung nicht geschenkt bekommen, weder als Sonder-, noch als reguläre Ausgabe.

Hiermit untersage ich der Axel Springer AG, Tochtergesellschaften, eventuellen Auftragsnehmern und anderen Vertragspartnern ausdrücklich, mir an die oben genannte Anschrift am 23.06.2012 oder an einem anderen Tag ohne meine vorherige schriftliche Einwilligung die BILD-Zeitung oder andere Erzeugnisse der Axel-Springer AG oder ihrer Tochtergesellschaften zuzustellen oder in den Briefkasten einzulegen oder durch Dritte zustellen oder in den Briefkasten einlegen zu lassen.

Ferner untersage ich Ihnen ausdrücklich, meine persönlichen Daten zu einem anderen Zwecke zu verwenden, als es für die logistische Umsetzung meines hier formulierten Anliegens zwingend notwendig ist und fordere Sie auf, anschließend sämtliche Daten umgehend und restlos zu löschen.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Jahn

Wer ebenfalls einen Widerspruch an den Axel-Springer-Konzern stellen möchte, kann das hier tun.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Appell an Medien, Blogger und Twitterer

Nachdem ihr umfassend von den Trauer-Veranstaltungen berichtet habt, lasst die Menschen hier Duisburg zur Ruhe kommen. Wärmt bitte die Ereignisse des 24. Julis nicht jeden Tag aufs Neue auf. Eurer Informationspflicht seid ihr zu genüge nachgekommen (also wiederholt nicht alles nochmal).

Deshalb berichtet jetzt bitte nur noch von neuen gesicherten Fakten und nicht von irgendwelchen Vermutungen, Meinungen und Statements.

Helft durch eure Besonnenheit mit, dass Duisburg aus dem Fokus der Weltöffentlichkeit heraustreten kann und die Chance zu einem Neuanfang bekommt.

Danke

Spiegel online – Das Internet gibt es nicht

Ein lesenswerter Artikel im Spiegel online:

Es wird viel geschimpft auf “das Internet” in diesen Tagen. Es macht dumm, es ist der Feind des Geistes, es tut demokratisch, ist es aber nicht, behaupten seine Kritiker.
[…]
Das Internet als Ganzes zu loben oder zu kritisieren ist ebenso sinnvoll wie Papier zu loben oder zu kritisieren, weil darauf ja einerseits das Grundgesetz und “Faust” erschienen sind, andererseits aber auch “Mein Kampf” und Gewaltpornografie.
[…]
Meckernde Leserbriefschreiber waren Journalisten noch nie sympathisch. Nun gibt es, gesunkenen Transaktionskosten sei Dank, wesentlich mehr davon. Wo viel Feedback ist, da ist auch viel Kritik, zum Teil aggressive, pöbelnde, gemeine. Oder anders gesagt: So mancher Autor muss nun endlich erfahren, was manche seiner Leser wirklich von ihm halten. Und das kann weh tun. Das Internet aber kann nichts dafür.

[Klick in den Text = den ganzen Spiegel-Artikel lesen]

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Das Unwort des Monats Mai

Mein Unwort in diesem Monat lautet:

»Zensursula«

ein Synonym für »Ursula von und zu Laien Guttenberg« (oder so ähnlich), eine öffentliche Diskussion mit falschen Fakten, plakativ und diskriminierend von den Damen und Herren Politikern geführt und begierig von dem Mainstreams aufgegriffen.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?