Da wartet Arbeit auf mich

Wobei das Streichen noch die einfachste Sache ist, die ganzen Vorbereitungen machen viel mehr Arbeit. Und das Schlimmste ist, die ganze Bude steht auf dem Kopf. Mein Wahlspruch: »Die meiste Zeit verbringe ich damit, mich vor Arbeit zu drücken« wird also erst einmal außer Kraft gesetzt.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Die meiste Zeit verbringe ich damit, mich vor der Arbeit zu drücken

Heute vor genau 4 Jahren war mein letzter Arbeitstag. Es ist gottseidank vorbei, täglich 60 km zur Firma und wieder 60 km zurück zu fahren. Und so verbringe ich die meiste Zeit nicht mehr im Stau sondern nur noch damit, mich vor der Arbeit zu drücken. Und das überaus erfolgreich. Geld, das ich vorher fürs Tanken ausgeben musste, kommt nun der aktiven Freizeitgestaltung zu Gute. Deshalb kann ich heute auch ganz gelassen die steigenden Spritpreise ertragen. Jedoch bedauere ich die arbeitende Bevölkerung, deren Nettoentgelt durch die steigenden Preise und die immer höheren Abgaben ständig geringer wird.

Aber bitte nur keinen Neid aufkommen lassen. Immerhin habe ich fast 45 Jahre auch zur arbeitenden Bevölkerung gehört. Da darf ich jetzt auch den wohlverdienten Ruhestand genießen.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?