Neugierde oder Interesse?

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Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kommt bekanntlich aus Walsum und hat einen Facebook-Account. Dort hat er noch nie einen Post verfasst, ist jetzt aber in die Gruppe »Du bist aus Rheinhausen, wenn …« eingetreten.

Dabei stellt sich mir die Frage: Ist er umgezogen oder zeigt er Interesse an Rheinhausen oder ist er lediglich neugierig?

[Quelle: Screenshot Facebook.com]

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Der Neuanfang des Neuanfangs

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Rund 18% der Duisburger Wähler haben Sonntag einen neuen Oberbürgermeister ausgekungelt. Herzlichen Glückwunsch Herr Link. Ob es jetzt es in Duisburg nur noch bergauf geht oder ob der Neuanfang lediglich um weitere 6 Jahre verschoben wurde, wird die Zukunft zeigen. Leider nimmt daran nur jeder 4. oder jeder 5. Duisburger Wähler (je nach Betrachtungsweise) teil.

Und vor diesen schweren (oder ähnlich schweren) Aufgaben steht nun Sören Link.

[Quelle: YouTube]

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Wahlk(r)ampf

Veröffentlicht unter Gedanken, Politik

Wann lernen die Parteien es endlich mal, ihre Stärken in den Vordergrund zu stellen und nicht nur ihre Konkurrenz zu denunzieren?
Die (sogenannten) Erfolge in der Vergangenheit stehen (für mich als Wähler) nicht zur Debatte sondern nur was, wie und warum in Zukunft anders/besser gestaltet werden soll und kann.
Ein Parlament/Rat (egal ob Stadt, Land oder Bund) sollte die Struktur (und den Willen) der betroffenen Bevölkerung widerspiegeln.
Wer mehr Geld ausgibt, als er hat und das mit „Wir werden die Neuverschuldung auf Null zurückfahren“ verschleiert, verarscht den Bürger/Wähler.
Eine Diskussion, die nur in eigenen Reihen stattfindet und nicht die Wähler in der Entscheidung einbindet, bringt der Gesellschaft keinerlei Nutzen.
Ich werde am 13. Mai und am 17. Juni meine Pflicht (und mein Recht) zur Wahl wahrnehmen und die vollmundigen Worte der dann Gewählten kritisch beobachten.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Pressemitteilung der BI Neuanfang für Duisburg e.V.

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Michael Rubinstein gibt seine Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg bekannt.
Werner Hüsken erklärt als Vorstand der Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg e.V., Rubinsteins OB-Wahlkampf nach Kräften zu unterstützen.

Nach guten und ausführlichen Gesprächen sind Werner Hüsken und Michael Rubinstein zu der Auffassung gelangt, dass die seit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg so deutlich gewordene Zerrissenheit der Stadt nur mit einem überparteilichen Oberbürgermeister überwunden werden kann.
Deshalb stellt sich mit Michael Rubinstein den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Duisburg für die Wahl am 17. Juni 2012 ein parteiloser und aussichtsreicher Kandidaten zur Wahl, der einen echten Neuanfang für Duisburg darstellt.

Michael Rubinstein, in Duisburg wohnender und arbeitender Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde, wird Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg.
Unterstützt wird er dabei von Werner Hüsken, dem Vorstand der Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg e.V., der nach der erfolgreichen Abwahl des bisherigen OBs in der Kandidatur von Rubinstein die konsequente Fortsetzung für einen ehrlichen Neuanfang in Duisburg sieht. Ein echter Neuanfang für Duisburg müsse sich auch in der Person des neuen Oberbürgermeisters widerspiegeln.

„Die Leute sind sehr enttäuscht darüber“, so Hüsken, „dass die Parteien nach erfolgter
Abwahl wieder zur Tagesordnung übergehen wollen, so als sei nichts gewesen.“ Die Parteien haben die breite Unterstützung in der Bevölkerung großenteils verloren, sie haben viel zu tun, Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.
Die Duisburger Bürger haben mit der erfolgreichen Abwahl in eindrucksvoller Weise gezeigt, dass sie sich politisch beteiligen wollen. Sie haben gezeigt, dass sie als Bürger ernst genommen werden wollen.

„Dass die Parteien eine nach der anderen ihre verdienten Funktionäre als Kandidatinnen bzw. Kandidaten präsentieren“, mutet auch Michael Rubinstein „befremdlich“ an. Mit der FDP ständen jedoch Gespräche an.
Als OB will sich Rubinstein zunächst um eine gute Zusammenarbeit mit den Fraktionen der SPD, Grünen und Linken bemühen; schließlich sei es dann seine Aufgabe, die Ratsbeschlüsse umzusetzen. Und selbstverständlich werde auch die CDU als zweitstärkste Fraktion bei ihm Gehör finden. Er werde sich dafür stark machen, dass das Neben- und teilweise auch Gegeneinander von Rat und Verwaltung endlich aufhöre. Auch dies sei ein Stück „Neuanfang für Duisburg“.

Michael Rubinstein ist dabei, ein „Kompetenzteam“ aus Gesellschaft, Verwaltung und Politik zusammenzustellen. Werner Hüsken wird mit der Bürgerinitiative und interessierten Unterstützern beraten, wie ein Wahlkampf der Bürger sich sowohl inhaltlich als auch im Auftreten sich von dem der Parteien unterscheiden kann und muss. Wichtig sei, dass „die Bürgerinnen und Bürger nicht von oben alles vorgesetzt bekommen“, sagt Hüsken.
Rubinstein will deshalb „kein umfassendes und festgezurrtes Wahlprogramm“ vorlegen, aber doch grundsätzliche Orientierungsmarken zu den wichtigsten Themenfeldern.
Michael Rubinstein: „Bürgerbeteiligung bedeutet nicht Beliebigkeit. Es geht mir um einen Diskussionsprozess, der niemanden ausschließt, der aber doch auf einigen inhaltlichen Grundsätzen basieren muss. Diese „Orientierungsmarken eines Neuanfangs für Duisburg“ will Rubinstein direkt nach den Osterferien der Öffentlichkeit vorlegen.
Bis dahin geht es darum, schnellstmöglich die benötigten 370 Unterschriften zusammenzubekommen sowie potentielle Unterstützerinnen und Unterstützer, um einen geeigneten Wahlkampf auf die Beine stellen zu können – logistisch und finanziell.

Duisburg, den 20. März 2012

gez.
Werner Hüsken (BI Neuanfang für Duisburg e.V.) und Michael Rubinstein (OB-Kandidat für Duisburg)