Kritisch betrachtet

WM-Kuchen, WM-Klopapier, Vuvuzela-Tröten, T-Shirts, WM-Aufkleber, Deutschland-Flaggen usw. – ganz Deutschland im WM-Taumel – jenseits jeglicher Realität.

Und bei diesem Politikablenkungsmanöver kann unsere »Re’GIER’ung« ganz klammheimlich das m. E. unsoziale Sparpaket mühelos durchs Parlament boxen.

Armes Deutschland.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Links (und rechts der Blogbu.de)

Linktipp des Tages:

Ich jedenfalls habe nicht über meine Verhältnisse gelebt und nicht mehr ausgegeben, als ich eingenommen habe. Seit diesen Sparplänen hasse ich die Nichtwähler (die diese Regierung erst ermöglicht haben) noch mehr als vorher.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Ein ganz persönlicher Kommentar

Wenn jetzt nicht ein Ruck durch die politische Landschaft in diesem unserem Lande geht, dann »Gute Nacht Deutschland«. Und was fällt unseren Damen und Herren Politiker dazu ein? Der nächste Bundespräsident soll aller Wahrscheinlichkeit ein Mensch werden, der ein Gesetz durchgeboxt hat, das gegen unsere Verfassung verstößt. Ich fasse es nicht wie man so blind sein kann, auch die letzten aktiven Wähler zu vergraulen.

Das verschmitzte Grinsen unserer Ursula von der Leyen heute Abend in den Tagesthemen der ARD hat mich richtig wütend gemacht.

  • Wird hier denn nur noch um Machtpositionen gekämpft?
  • Ist das Volk nach einer Wahl absolut zur Untätigkeit verdammt?

Es wird Zeit, dass Deutschland unsere Politiker anständig bezahlt, damit nicht nur Nieten* hier was zu sagen haben. Wir haben unter den 82 Millionen Bundesbürgern auch kompetentere Leute, die die Geschicke unseres Landes regeln können.

Liebe CDU, CSU, FDP, SPD, Grüne und sonstige Parteien:

  • »Es ist Fünf vor Zwölf, lest das Grundgesetz durch und tut eure Pflicht!«

* Umgangssprachlich eine Person, die in einem ihr zugedachten Aufgabenbereich nicht ausreichende Fähigkeiten aufweist.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[Update] Wenn Zensurula Bundespräsidentin wird, trete ich als Bundesbürger zurück – mit sofortiger Wirkung.

Es darf spekuliert werden

Ende des Monats, am 30. Juni ist es soweit. Die Bundesversammlung wird dann einen neuen Bundespräsidenten wählen. Ob es im ersten Anlauf gelingt, sei mal dahingestellt. Einen Tag nach dem Rücktritt von Horst Köhler rotiert das Kandidaten-Karussell schon kräftig. Es geistern zig Namen durch die Medien:

  • Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Margot Käßmann (parteilos)
  • Klaus Kinkel (FDP)
  • Norbert Lammert (CDU)
  • Ursula von der Leyen (CDU)
  • Jürgen Rüttgers (CDU)
  • Annette Schavan (CDU)
  • Wolfgang Schäuble (CDU)
  • Richard Schröder (SPD)
  • Gesine Schwan (SPD)
  • Peer Steinbrück (SPD)
  • Frank-Walter Steinmeier (SPD)
  • Edmund Stoiber (CSU)
  • Klaus Töpfer (CDU)
  • Christian Wulff (CDU)

Der neue Bundespräsident sollte in diesen schweren Zeiten von allen politischen Parteien (sowohl Regierung, als auch Opposition) getragen werden. Eine rein rechnerische Mehrheit der Regierungsparteien in der Bundesversammlung reicht m. E. diesmal nicht aus. Dafür stehen in der nächsten Zeit zu viele weitreichende politische Entscheidungen an.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[2 Updates] Fefe schlägt Ulrich Wickert vor – das ist doch mal eine Alternative. Mein Favorit wäre allerdings Friedrich Nowottny oder Friedrich Küppersbusch.

Nachtgebet

»Lieber Gott, da du im vergangenen Jahr sowohl meinen Lieblingsmusiker Michael Jackson, als auch meinen Lieblingsschauspieler Patrick Swayze, sowie meine Lieblingsschauspielerin Farrah Fawcett zu dir geholt hast, teile ich dir mit, dass mein Lieblingspolitiker Guido Westerwelle ist.«

[via: Maksimal]

Dem kann ich mich nur anschließen.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Die Unworte des Monats Oktober

Wenn ich so die Ereignisse der Koalitionsverhandlungen unser kommenden schwarzgelben Bundesregierung betrachte, fühle ich mich von den Damen und Herren Politikern »eloquent angepisst«.

Bis zur Landtagswahl in NRW im nächsten Jahr wird erst mal eine »latente Passivität« an den Tag gelegt, um dann eine »ergebnisoffene Neubewertung« der Lage zu veranstalten.

Alle die Schwarz/Gelb gewählt haben, kann ich nur bedauern. Das nächste Jahr wird für den sogenannten »kleinen Mann« ein wohl teures Jahr.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[1. Update] Dazu fällt mir ganz sponan ein Spruch ein, den ich bei Twitter gelesen habe:

  • »Der Komposthaufen dampft erwartungsfroh in die Zukunft, wohlweißlich der Möglichkeiten, die aus ihm entstehen könnten.«

[2. Update] Das Ganze etwas akademisch betrachtet bei xtranews.de (Danke Werner, du sprichst mir aus der Seele).

Wenn Herr Sauerland wutschnaubend den Saal verlässt

Gestern hatte ich eine für mich völlig neue Erfahrung erleben dürfen. In der Rheinhausenhalle fand eine Podiumsdiskussion der OB-Kandidaten der Stadt Duisburg statt. Die Gewerkschaft Ver.di hatte dazu eingeladen. Leider hat die örtliche Presse davon überhaupt nicht berichtet (weder im Internet noch auf der Totholz-Ausgabe). Doch der Reihe nach.

Was man nicht in der Presse liest, erfährt man zwangsläufig nur aus heimischen Blogs und so habe ich mich spontan mit zwei Duisburger Bloggern zu diesem Event verabredet. Ich wollte einfach mal hautnah die Argumente der Kandidaten in Verbindung mit ihrer Körpersprache erleben.

Eine Begebenheit der besonderen Art war dann das Highlight:

Ein wutschnaubender, zutiefst empörter OB, der eiligen Schrittes das Plenum verlässt. Hätte er gekonnt, er hätte sicherlich noch mit den Türen geknallt. Dabei hatte Herr Brandt doch nur eine einfache Frage gestellt…

via: Unkreativ – ver.di-Montagsdiskussion oder wenn Herr Sauerland wutschnaubend den Saal verlässt

Jetzt weiß ich genau, dass ich bei der Briefwahl meine Kreuze an der richtigen Stelle platziert habe. Der ganzen Beitrag von Prospero ist hier nachzulesen.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[Update] Bei xtranews.de findet man einen weiteren Bericht zu dieser Veranstaltung.

Wahlkampf, Internet und Zugangserschwerungsgesetz

Wahlkampf und Internet

Wer glaubt, dass die Menschen dümmer werden, wenn sie Zugang zur größten Wissensquelle ihrer Geschichte haben, muss schon recht naiv sein.

via: handelsblatt.de

Die 389 Ja-Stimmen zum Zugangserschwerungsgesetz sind bei abgeordnetenwatch.de nachzulesen.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?