Ein ganz persönlicher Jahresrückblick

Bald ist Weihnachten und Neujahr ist auch nicht mehr fern. Zeit für mich, das endende Jahr rückwirkend Revue passieren zu lassen.

Das Jahr begann feuchtfröhlich. Der Wirt meines geringsten Misstrauens feierte mit seinen Gästen und Live-Musik sein 15-jähriges Kneipen-Jubiläum. Die üblichen Festivitäten – Folkfestival, Stadtfest, Parkfest –fanden natürlich auch statt.

Mein Auto durfte nicht nur zum TÜV sondern verlangte neben einer Inspektion auch nach diversen Reparaturen – Zündspule, Bremsscheiben, Bremsklötze, Achslager und Fensterheber wurden erneuert. Dadurch ging der Kilometer-Preis ganz schön in die Höhe.

Doch nun zu etwas Erfreulicherem. Ich war erste Mal auf einer Lesung – nicht als Zuhörer sondern als Vorleser, nicht irgendwo sondern im Hundertmeister. Bitterschlag e. V. hatte zum Schreibwettbewerb »Ein Ei gegen die Krise« aufgerufen.

Die zweite Jahreshälfte war geprägt durch die Sanierung des Badezimmers in der Ferienwohnung, eine ganz schön schwere Knochenarbeit – bis auf die Planung. Zuerst musste alles demontiert und entkernt werden, um die Wasser- und Elektroinstallation durchzuführen. Danach wurden Wände, Boden und Decke vorbereitet. Nach dem Verputzen, versiegeln und isolieren konnte dann mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden – Fliesen legen, tapezieren, Holzdecke und Teppichfliesen verlegen sowie Schalter und Steckdosen anbringen. Doch das Bad war immer noch leer. Erst die vollendete Sanitär-Installation – WC, Waschbecken, Dusche, Heizung etc. – hat das Badezimmer endgültig zur Wellness-Oase gemacht.

Auch meine Technik-Leidenschaft kam in diesem Jahr zu ihrem Recht. Nachdem ich 2009 den Desktop-PC aufgerüstet habe, war diesmal der Wechsel von Windows Vista zu Windows 7 fällig. Und weil’s so schön war, musste auch noch Office 2010 dabei sein. Letztendlich hat der Drucker noch seinen Geist aufgegeben und musste ersetzt werden.

Es gab jedoch nicht nur Positives. Die Ullige musste sich einer Knie-OP mit anschließender Reha unterziehen und ich oller Osel hatte einen Kreislaufkollaps und bin nach einem eintägigen Krankenhausaufenthalt immer noch in ärztlicher Behandlung.

Zum Schluss noch ein paar positive Dinge. Ich habe mein Outfit mit ein paar ausgefallenen Mützen verändert, bin schon über zwei Monate Nichtraucher und habe meine Ernährungsgewohnheiten in Richtung »gesunde Kost« verändert.

Jetzt hoffe ich, dass das kommende Jahr mehr Positives als Negatives bringt. Das wünsche ich nicht nur allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs sondern auch mir und der Ulligen.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?