Lieber R …

… herzlichen Glückwunsch und ein kleines Zitat zu deinem Wiegenfeste:

Jeder Tag kann ein wundervoller Tag sein – man muss es nur erlauben und sehen!

[Frederic Ch. Reuter]

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Header-Grafik

Ich muss doch mal auf meine Header-Grafik dieses Blogs eingehen. Das Foto zeigt einen Baum, unter dem ich mich gerne im Frühling, Sommer und Herbst aufhalte. Es ist nicht irgendein Baum sondern ein Baum an einem überaus urgemütlichen Ort. Und unter dem Baum befindet sich meist eine rustikale Sitzgruppe – zumindest, wenn die Außentemperatur in Rheinhausen über 15 °C ansteigt. Das Schöne an dieser Sitzgruppe ist, dass man dort von netten Menschen bewirtet wird. Richtig geraten, es ist der kleine Biergarten im Volkspark Rheinhausen, das »KaP«. Dort kann man trefflich relaxen, chillen und freie Zeit genießen.

Und weil sich zurzeit die Außentemperatur in Rheinhausen noch unter 15 °C bewegt, warte ich geduldig und mit einer vehementen Akribie auf den kommenden Frühling, um bei einem Kalt-oder Heißgetränk meiner Wahl ein gutes Buch zu lesen oder mich einfach mit anderen Gleichgesinnten in konstruktiven Diskussionen oder erquicklichen Nonsens-Gesprächen zu verstricken.

Aber auch in der kalten Jahreszeit lohnt es sich für mich dort ein Bier, eine Hermann-Brause oder einen Kaffee zu genießen. Im geheizten Innenbereich treffe ich dann des Öfteren bekannte oder unbekannte – aber immer interessante – Menschen und erfahre so die neuesten Nachrichten – aus der näheren oder entfernteren Umgegend – die nicht in der Presse stehen.

[Anmerkung: Ich glaube, ich war in meinem früheren Leben Werbetexter.]

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Google Street-View

Wir schreiben das Jahr 2009. Google fährt mit seinen Kamera-Autos durch unser beschauliches Rheinhausen und macht fleißig Bilder für Google Street-View. Ab heute sind diese Aufnahmen im Netz online. Neugierig wie ich bin, muss ich das direkt ausprobieren.

Doch leider sind viele Häuser verpixelt. Ich glaube der Bauverein hat fast sämtliche seiner Objekte verpixeln lassen und einige Ansichten sind laut Google noch in Arbeit. Aber ein paar interessante Dinge habe ich doch gefunden.


Mein Auto parkt am KaP [Quelle: Screenshot Google-Street-View]


R. K. genießt die Sonne und ein kühles Blondes [Quelle: Screenshot Google-Street-View]

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[[Update 1] Google fährt schon seit Herbst 2008 durch Rheinhausen. Das habe ich durch ein Plakat auf der Moerser Straße entdeckt. Hier das Bild:

[Quelle: Screenshot Google-Street-View]

[[Update 2] Der Bauverein Rheinhausen hat wirklich Anstrengungen bei Google unternommen, sämtliche Bauverein-Objekte zu verpixeln. Heute berichtete DerWesten »Google Street View: Pixelabsage an Bauverein« darüber.

Heute ist …

… der Tag der teuren Deutschen Einheit, also schon der 3. Oktober. Und ich habe immer noch nicht eine neue Frage des Monats online gestellt.

Aber versprochen, in den nächsten Tagen wird das nachgeholt und die Auswertung der Frage aus September werde ich dann auch veröffentlichen.

Gestern wurde im KaP ein zünftiges Oktoberfest gefeiert. Leider konnte ich nicht daran teilnehmen. Ich hoffe jedoch, dass es genau so schön war, wie letztes Jahr – oder noch schöner. Übrigens, Dank an die Kommentare von Buggy und Zille.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[Update] Bis zur neuen Frage des Monats wird’s noch ein paar Tage dauern.

Ein positiver Vorher-/Nachher-Effekt

Es gibt auch noch postive Nachrichten aus Duisburg und zwar aus Rheinhausen. Die Duisburger Wirtschaftsbetriebe haben die baufällige Behinderten-Toilette im Volkspark endlich saniert. Seit August 2010 bis heute dauerte der provisorische Zustand mit dieser mobilen Toilette an.

Über die Vorgeschichte habe ich in diesem Blog berichtet. Eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse ist hier nachzulesen.

Und jetzt, nach einer Bauzeit von ca. 6 Monaten (April 2010 bis September 2010), ist die Behinderten-Toilette endlich fertiggestellt worden. Da werden sich einige Besucher des Volksparks in Rheinhausen sicherlich freuen. Dass Herr Sauerland (auf Grund der derzeitigen Führungslosigkeit im Rathaus) die Fertigstellung nicht mit einer bewegenden Rede bekannt gibt, ist nur allzu gut zu verstehen.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Die kleine Kneipe

Es ist noch ziemlich früh am Nachmittag und in der kleinen Kneipe ist – mitten in der Woche – noch nicht viel los. Ich trinke genüsslich meinen Nachmittagskaffee und schaue zufrieden umher. Durch die großen Fenster kann man schon von weitem erkennen, wenn jemand sich der kleinen Kneipe nähert. Bei den Stammgästen wird dann auch, noch bevor der Raum betreten wird, das entsprechende Getränk eingeschenkt und mit einem freundliches »Bitte« dem platznehmenden Gast serviert – eine kleine Idylle inmitten unserer hektischen Welt. Neuigkeiten aus der näheren Umgebung und von Bekannten machen die Runde – Neuigkeiten, die nicht in der Lokalpresse stehen und dennoch wichtig im Leben eines jeden Menschen sind.

Draußen auf den Wegen des angrenzenden Parks führen die Leute ihre Hunde Gassi und zeigen durch ein Lächeln im Gesicht, dass die erste wärmende Frühlingssonne dankbar genossen wird. Ein Tag wie jeder andere? Nein, heute nicht. Eine Dame mittleren Alters geht eilenden Schrittes schnurstracks auf die Eingangstür zu – in der Hand eine Leine und an der Leine einen völlig durchnässten Hund. »Guten Tag, hat jemand nachgefragt, ob ein Hund vermisst wird?« »Mir ist nämlich dieser Hund zugelaufen und ich suche jetzt den Besitzer.« Das Fell des großen Hundes war ziemlich zerzaust und er machte einen abgekämpften Eindruck. Also schnell den Hundenapf (der dort immer bereit steht) mit Wasser gefüllt und vor die Nase des Hundes abgestellt. Doch so durstig war dieser Findling gar nicht, nach ein paar kleinen geräuschvollen Schlucken legte er sich gemütlich auf den Boden und schaute die Leute um ihn herum mit großen treuen Augen an.

Was ist zu tun? Die Telefon-Nummer des Tierheims hatte keiner der Anwesenden auf dem Handy gespeichert. Also rief die immer freundliche Bedienung bei der Polizei an: »Hier ist ein Hund gefunden worden, was ist nun zu tun?« Der diensthabende Polizist gab die Telefon-Nummer des Tierheims durch und der anschließende Anruf dort ergab, dass ein Mitarbeiter den zugelaufenden Hund gleich abholen werde.

Eine viertel Stunde später – ein Auto hält am Straßenrand und eine junge Frau steigt hektisch aus dem Wagen. Mit den Worten »Da bist du ja, du Böser!« gab diese junge Frau dem Hund einen kräftigen Schlag auf die Nase. Die anwesenden Gäste in der kleinen Kneipe schauten sich stumm an und dachten: »Was ist das denn für eine unfreundliche Person, da kann ich den Hund verstehen, dass der abgehauen ist.« Die Bedienung gab der jungen Frau noch den Zettel, auf dem sie die Adresse und Telefon-Nummer der Finderin notiert hatte. »Möchten Sie die Adresse der Finderin haben?« Die Antwort kam sehr schroff: »Geben Sie schon her!«, sprach’s, schnappte ihren Hund und eilte Richtung Auto. Kein Danke, keine Freude dass dem Hund nichts passiert ist – einfach nichts.

Was sind das nur für Hundehalter, die so lieblos mit ihren Tieren umgehen? Allen Gästen in der kleinen Kneipe tat der Hund leid.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?