Das Unwort des Jahres

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In diesem Blog habe ich jeden Monat mein persönliches Unwort gekürt. Aus dieser Sammlung suche ich nun das Unwort des Jahres. Die Umfrage (in der rechten Sitebar) startet heute und bis zum 31.12.2010 (23:59 Uhr) kann abgestimmt werden. Ich hoffe auf eine rege Beteiligung.

Bitte helft mit diese Wahl zum Unwort 2010 publik zu machen, in dem ihr darüber twittert, bloggt oder facebookt. Danke.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[Update] Das Wort »Wutbürger« ist jedenfalls nicht das Unwort des Jahres.

Es darf spekuliert werden

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Ende des Monats, am 30. Juni ist es soweit. Die Bundesversammlung wird dann einen neuen Bundespräsidenten wählen. Ob es im ersten Anlauf gelingt, sei mal dahingestellt. Einen Tag nach dem Rücktritt von Horst Köhler rotiert das Kandidaten-Karussell schon kräftig. Es geistern zig Namen durch die Medien:

  • Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Margot Käßmann (parteilos)
  • Klaus Kinkel (FDP)
  • Norbert Lammert (CDU)
  • Ursula von der Leyen (CDU)
  • Jürgen Rüttgers (CDU)
  • Annette Schavan (CDU)
  • Wolfgang Schäuble (CDU)
  • Richard Schröder (SPD)
  • Gesine Schwan (SPD)
  • Peer Steinbrück (SPD)
  • Frank-Walter Steinmeier (SPD)
  • Edmund Stoiber (CSU)
  • Klaus Töpfer (CDU)
  • Christian Wulff (CDU)

Der neue Bundespräsident sollte in diesen schweren Zeiten von allen politischen Parteien (sowohl Regierung, als auch Opposition) getragen werden. Eine rein rechnerische Mehrheit der Regierungsparteien in der Bundesversammlung reicht m. E. diesmal nicht aus. Dafür stehen in der nächsten Zeit zu viele weitreichende politische Entscheidungen an.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[2 Updates] Fefe schlägt Ulrich Wickert vor – das ist doch mal eine Alternative. Mein Favorit wäre allerdings Friedrich Nowottny oder Friedrich Küppersbusch.

Nachlese zur NRW-Wahl

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Die Landtagswahl ist also gelaufen und keine der großen sogenannten Volksparteien kann alleine regieren. Es ist eine unangenehme Patt-Situation enstanden. Jetzt beginnt die große Kungelei – wer mit wem und warum.

Dabei ist es meiner Ansicht nach klar, wer den Auftrag zu regieren vom Wahlvolk bekommen hat. Bei einer Wahlbeteiligung von 59,3% haben die Nichtwähler den größten Stimmenanteil. Das Wahlergebnis sähe danach so aus:

  • Nichtwähler 40,7%
  • CDU 20,5%
  • SPD 20,5%
  • Grüne 7,2%
  • FDP 4,0%
  • Linke 3,3%
  • Andere 3.8%

Die schweigende Mehrheit der Bevölkerung darf sich also nicht beschweren, wenn in den nächsten Jahren schmerzhafte Einschnitte in NRW und in Deutschland von den Regierungen beschlossen werden.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Nicht vergessen …

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heute wählen gehen!

Jede der nicht wählen geht, darf hinterher auch nicht meckern. Denn die Hoffnung, dass die Wahlbeteiligung diesmal wieder etwas höher ausfällt, habe ich noch nicht aufgegeben.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

[Update] Die Wahl ist gelaufen, jetzt haben wir den Salat:

  • CDU 34,6% (67 Sitze)
  • SPD 34,5% (67 Sitze)
  • Grüne 12,1% (23 Sitze)
  • FDP 6,7% (13 Sitze)
  • Linke 5,6% (11 Sitze)
  • Andere 6,5%