Da wartet Arbeit auf mich

Wobei das Streichen noch die einfachste Sache ist, die ganzen Vorbereitungen machen viel mehr Arbeit. Und das Schlimmste ist, die ganze Bude steht auf dem Kopf. Mein Wahlspruch: »Die meiste Zeit verbringe ich damit, mich vor Arbeit zu drücken« wird also erst einmal außer Kraft gesetzt.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Ein denkwürdiger Tag

Heute ist ein durchaus denkwürdiger Tag:

  • Vor genau 9 Jahren bin ich in meine 1er-WG eingezogen.
  • Meine Ullige ist heute aus dem Krankenhaus entlassen worden und zur Reha-Klinik gefahren.
  • Heute ist Weltnichtrauchertag.
  • Unser Bundespräsident Horst Köhler ist zurückgetreten.

Und der Tag ist noch nicht zu Ende. Mal sehen, was heute sonst noch passiert.

… und immer hübsch fröhlich bleiben – gelle?

Ein seltsames Hobby – Teil 1

Seit heute habe ich ein neues seltsames Hobby, nämlich „Renovieren”. Meine kleine 1er-WG ist in die Jahre gekommen und 39,1 % der Wohnfläche verlangen nach einem neuen Outfit. Heute habe ich nun angefangen den entsprechenden Wohnbereich auszuräumen um Platz zu schaffen. Nachmittag kam ein guter Kumpel vorbei und hat mir bei den schweren Sachen (Sofa und Schrank) geholfen.

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Vorher hatte ich schon in einem anderen Raum die dortigen Möbel zusammengeschoben, damit Sofa, Schrank, Tische und Stühle vorübergehend dort untergebracht werden können. Morgen sind dann die ganzen Kleinteile dran – alles in Umzugkartons verpacken, die Blumen unterbringen und diverses technisches Equipment in Sicherheit bringen.

Hausmann des Jahres

Über diesen Artikel in der Krefelder Ausgabe der Rheinischen Post habe ich mich als Bewohner einer 1er-WG besonders gefreut. Den Titel des „Hausmann des Jahres 2007” trägt fortan ein Krefelder. Der 43-jährige KFZ-Elektriker konnte sich beim Wettbewerb in Köln in fünf Disziplinen durchsetzen. 6000 Männer hatten sich beworben. Aber der Krefelder war allen eine Nasenlänge voraus und erhielt für den Titel 3.000,- Euro für die Haushaltskasse.

Zum Lesen des ganzen Beitrags in der Rheinischen Post bitte hier klicken.

Ikea

Die neue Küchenzeile von IKEA ist nun aufgebaut und betriebsbereit, mit Weinregal, Kombi-Herd mit Mikrowelle und Grill, Kamin und einem großen (amerikanischen) Kühlschrank.

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Jetzt habe ich das richtige Equipment zum Kochen, Backen und Grillen.

Wohnung in Betrieb nehmen

Nun sitze ich da, in einer übersichtlich eingerichteten Wohnung – mit Schlafcouch, Tisch, Regal und Kleiderschrank. Und es hatte sich in der Zeit, in der ich im Hotel wohnen musste, ein Berg schmutziger Wäsche angesammelt.

Also spuckte ich in meine Hände, bestellte mir im Versandhandel eine Waschmaschine und einen Kühlschrank. Nebenbei kaufte ich mir einen preiswerten (billigen) kartonverpackten Küchenblock und so ganz banale Haushaltsdinge, wie Waschpulver, Wäscheklammern, Bügeleisen, Bügelbrett, Kleiderbügel, Schlafsack, Decke, Glühlampen, Geschirrspülmittel, Spüllappen, Geschirrhandtücher, Kaffeemaschine, Plastikgeschirr, Plastikbesteck, Wecker, Staubsauger, Putzeimer, Schrubber, Aufnehmer, Fußmatte, Allzweckreiniger, Badreiniger, Toilettenreiniger, Toilettenpapier, Duschvorhang, Handtücher, Putzschwamm, Ledertuch, Staubtuch, Besen, Kehrblech, Handfeger, Schuhputzzeug, etc.

Im Laufe eines dreiviertel Jahres habe ich die Wohnung renoviert und noch einiges an Mobiliar angeschafft.

Chronologie einer Trennung

Es war 1995, meine Ehe war nach 23 Jahren, entschuldigt den Ausdruck, langweilig. Wir hatten „den Arsch“ voll Schulden und lebten so nebeneinander her. Ich habe mich mehr in meiner Werkstatt als in der Wohnung aufgehalten und mir vorgestellt, wie es in 5 oder 10 Jahren aussieht. Also habe ich ganz kühl überlegt, meine Zukunft geplant, mich auf der Arbeit ins Zeug gelegt und unsere Schulden abgebaut.

Ende 2000 habe ich mir dann eine Wohnung gesucht. Meine Ex und der Rest meiner Umgebung (sprich Verwandte und Bekannte) nahmen das alles nicht so ernst, wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber ich wollte meine Situation ändern. Und plötzlich ergab sich für mich eine Möglichkeit. Ich habe Gudrun (am Anfang eine sehr nette Frau) gefunden, habe diese „einmalige“ Chance ergriffen und bin mit zwei Koffern und einer Werkzeugkiste aus der ehelichen Wohnung ausgezogen.

Im Nachhinein war diese (nur 4 Monate dauernde) Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt und ich bin in eine tiefes Loch gefallen (plötzlich im Hotel gewohnt, auf Wohnungssuche, die Zeit lief mir davon und nebenbei auf der Arbeit smilen) und dann habe ich das gemacht, was ich von Anfang an vorhatte, mir eine eigene Wohnung gesucht und gefunden.

Von jetzt an geht es nur noch aufwärts, Learning by doing (vielleicht ist es auch einfach nur Midlifecrisis). Und jetzt mache ich nur noch das, was ich möchte – kreativ sein und keine Kompromisse mehr eingehen.